Offenlegungsverfahren auf gutem Weg

Nachdem die Stiftung ein sogenanntes „Discovery“-Verfahren in den USA beantragt hat, um die Offenlegung von Beweisen zu erwirken, erwartet die Stiftung nun die Entscheidung durch Judge Breyer.

In laufenden Verfahren individueller Investoren vor österreichischen Gerichtet, bestreitet Volkswagen vehement das Wissen einzelner Vorstandsmitglieder um den Verbau der illegalen Abschalteinrichtung. Interne Informationen, die diese Thematik betroffen hätten, wären lediglich als gängiger Produktfehler wahrgenommen worden und lösten daher die vorhandenen Compliance-Mechanismen nicht aus.

Um dieser Darstellung seitens Volkswagen entgegenzutreten, erwarten wir nun den positiven Ausgang des Offenlegungsverfahrens. Dieser soll bislang unter Verschluss gehaltene Beweise liefern, um Betroffenen die Klagsführung zu erleichtern.